Bad Arolsen. Die Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) nimmt am 19. Mai einen neuen Transformator auf dem Gelände des Umspannwerks in Bad Arolsen in Betrieb. Für die Zukunft erhöht das Unternehmen damit die Fähigkeiten des Netzbetriebs an dem Standort. Der alte Transformator wird einer umfangreichen Revision unterzogen und im Anschluss wieder in das Netz integriert. Die Kosten für die Maßnahme liegen bei ca. 1,5 Millionen Euro. Mit der Energiewende verändern sich die Aufgaben der EWF als Verteilnetzbetreiber. Das Stromnetz wechselt im Vergleich zu früher zwischen Bezug und Einspeisung. Wenn Wind und Sonne mehr Strom erzeugen als benötigt, wird dieser in das vorgelagerte Hochspannungsnetz abgegeben. Die Folge: Die Spannung steigt an. Der Transformator muss diesen Anstieg ausgleichen. Die neue installierte Anlage in Bad Arolsen ist für diese Aufgabe optimiert. Der Transformator kann einen breiteren Spannungsbereich abdecken. Das hat zur Folge, dass mehr Erneuerbare Energien Strom erzeugen und einspeisen können, während das Netz weiterhin stabil bleibt.
Über das Umspannwerk in Bad Arolsen wird nicht nur die Kernstadt versorgt. Das Mittelspannungsnetz der umliegenden Kommunen ist ebenfalls an den Standort angebunden. Die EWF investiert in vielen Orten in den Ausbau des Stromnetzes. Die Umspannwerke sind die zentralen Verknüpfungspunkte im Verteilnetz. Das Unternehmen plant den weiteren Ausbau auf dem Gelände des Umspannwerks. So sollen die Kapazitäten für die kommenden Jahre weiter ausgebaut und die Energiewende weiter vorangetrieben werden.






